ICELAND VII: Vík & Fjaðrárgljúfur Canyon

Wir haben wir es am Tag unseres Ausflugs zu den Wasserfällen und zum Wracked Plane zeitlich nicht mehr geschafft weiter nach Vík zu fahren. Deswegen haben wir uns zwei Tage später noch einmal in diese Richtung aufgemacht um die südlichste Stadt Islands mit ihren 300 Einwohnern und vor allem ihre Umgebung zu erkunden. Denn Vík liegt direkt an der Küste mit langen schwarzen Lavastränden und neben dem gigantischen Kliff Rynisfjall, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf die Strände und die berühmten Felsspitzen Reynisdranger, sowie das Dyrhólaey hat.

Wir sind hoch auf den Berg zum Dyrhólaey gefahren um einen Ausblick auf die Küste und die schwarzen Lavastrände zu haben. Am Tag unseres Besuchs ist es leider wahnsinnig windig, sodass wir wirklich Mühe haben bis an die Klippe heran zu gehen und uns immer wieder festhalten müssen. (Keine Sorge, wir sind nur im erlaubten Bereich gewesen, mancher Chinese ist da etwas mutiger. ;-)) Von ganz Vorne hat man die Möglichkeit einen ganz besonderen Felsen zu sehen, er sieht aus wie ein riesiger Torbogen und das Brechen der Wellen an ihm zu beobachten ist eine der beeindruckensten Naturgewalten, die ich bisher gesehen habe.

Blickt man südlich von Rynisfall kann man im Meer eine der bekanntesten Felsenkonstellation Islands bewundern, die höchste Spitze misst ganze 66m. Dieses Ausmaß kann man von unserem Standpunkt nur erahnen und leider konnten wir durch den Wind und Dunst auch keine so schönen Fotos machen um zu zeigen, wie imposant der Ausblick ist. 😦

Als wir an unserem ersten Abend in Reykjavik unterwegs waren, haben wir uns in einem Souvenirshop, der gleichzeitig eine Touristeninfo beherbergt nach Tipps erkundigt und als wir erzählten, dass wir nach Vík fahren möchten, hat die Dame dort uns den Tipp gegeben zum Canyon Fjaðrárgljúfur zu fahren. Dieser liegt ca. 45mm östlich von Vík und ist über die Straße F206 zu erreichen.

Entlang der Route findte ihr in diesem Gebiet übrigens Felder voller kleiner gestapelter Steinhaufen. Der Anblick ist ziemlich skurril und beeindruckend zu gleich. Geschichten nach Leben Elfen und Trolle in diesen kleinen Steinhügeln und es soll sogar einen Elfexperten geben, der beim Bau von Straßen befragt wird und dessen Meinung die Routenplanung beeinflusst.

Der Eingang zum Canyon ist relativ schwer zu finden und nur durch ein kleines Schild auf der linken Seite mit dem Namen Fjaðrárgljúfur gekennzeichnet. Wir sind zunächst dran vorbei gefahren und mussten wieder umkehren, nachdem wir im nächsten Ort Skaftafell gefragt haben. 😉

Mit 4×4 Reifen fährt man die Strecke bis zum Ausgangspunkt, einem kleinen Parkplatz zwar mit viel Wackeln, sonst aber problemlos. Obwohl offiziell verboten, kam vor uns kam aber ein Chevrolet Spark die Strecke gut durch, da hat es allerdings sicher etwas mehr gewackelt. Vom Parkplatz erstreckt sich rechterhand eine riesiger Schlucht, die insgesamt 8km in den Berg hinein ragt. Auch für uns als Nicht-Wanderer war der Blick einfach toll! Aber seht selbst:

Auf der Rückfahrt nach Reykjavik hat sich dann auch endlich die Sonne wieder gezeigt und wir konnten im kleinen Ort Hella sogar noch diese tollen Sonnenuntergangsbilder machen:

 

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