Weekendtrip: 48h in Amsterdam

Vor einigen Jahren war ich bereits im September in Amsterdam und habe euch einige Impressionen gezeigt. Anfang März hat es uns für ein verlängertes Wochenende erneut in die niederländische Hauptstadt verschlagen und ich möchte euch ein paar neue Tipps für euer Wochenende in Amsterdam geben.

Anreise: Wir sind bereits Freitagabend mit der Bahn angereist. In unserem Fall gab es einen IC, der direkt von Hannover bis Amsterdam Centraal gefahren ist. Aber auch der Flughafen Schiphol liegt nicht weit entfernt.

Tag 1: Am besten startet ihr euren Tag morgens im Red Light District mit einem Spaziergang durch die Grachten. Auch wenn der Name erst einmal abschrecken mag, hier reihen sich niedliche Cafés an verrückte Läden und jede Menge Touristen sind unterwegs. (Nachts ist das dann vielleicht anders. ;-)) Am seltsamsten und verrücktesten ist sicher die Condomerie (Warmoesstraat 141, 1012 JB Amsterdam) in der es Kondome jeder Größe, Farbe und in den verrücktesten Designs zu kaufen gibt. Wer noch etwas tiefer in die Thematik einsteigen möchte, dem empfehle ich einen Besuch im „Museum of Prostitution“ (Oudezijds Achterburgwal 60h, 1012 DP Amsterdam).

Tipp: Im Café De Bakkerswinkel () direkt links daneben gibt es köstliche Macarons, Waffeln und Backwaren.

Amsterdam ist eine wunderbare Stadt um einfach zu Schlendern und sich treiben zu lassen, wir waren gut drei Stunden im Rotlicht-Viertel und den angrenzenden Grachten unterwegs und haben uns bis zum Dam treiben lassen.

Der Dam ist der zentralste Platz Amsterdams und das Herz der Altstadt. Auf dem Platz selber herrscht immer Trubel, es sind unzählige Tauben versammelt und genauso viele Touristen, die sie füttern und sich dann inmitten eines Taubenschwarms befinden, was aus sicherem Abstand sehr lustig anzusehen ist. Neben den Tauben treten auch immer wieder Straßenkünstler auf und zeigen tolle Akrobatik oder Comedy. Am Dam liegen zudem, Madame Tussauds, der Königspalast und der Nieuwe Kerk, sowie das Luxus-Einkaufszentrum De Bijkenkorf.

Unser Weg führte uns vom Dam über den Bloemenmarkt (Singel, 1012 DH Amsterdam) zum Rembrandtplein. An diesem Platz mit einer großen Statur des Künstlers und dem angrenzende Thorbeckeplein gibt es super viele Cafés, Coffeshops und thematische Restaurants. Bei gutem Wetter solltet ihr euch unbedingt einen Platz auf einer der vielen Terrassen suchen und die Sonne genießen. (Geht dank vielen Heizpilzen auch im März schon. ;-))

Ausklingeln lassen haben wir unseren ersten Tag in Amsterdam mit einer Shoppingtour durch die Kalverstraat. In dieser Einkaufstraße  finden sich alle bekannten Läden, sowie viele Marken, die bei uns in Deutschland keine oder nur sehr wenige Shops haben wie Forever 21, Topshop, Stradivarious und New Look.

Tag 2:

Nach einem gutem Frühstück im Hotel (wir haben z.B. sehr gut im Amsterdam Budget City Süd übernachtet) startet ihr euren zweiten Tag in Amsterdam am Museumsplein (), wo sich unteranderem das weltbekannte Rijksmuseum und das Van Gogh Museum befinden. Wenn ihr euch für Kunst interessiert, sind beide Museen auf jeden Fall ein Must-See und ihr solltet den ganzen Vormittag einplanen!

Viele Touristen besuchen den Museumsplein aber auch wegen dem I LOVE AMSTERDAM Zeichen, welchen sich direkt vor dem Rijksmuseum befindet. Leider ist es so gut wie unmöglich ein schönes Bild vor dem Zeichen zu schießen, da sich die Menschen nur so davor tummeln und auf die Buchstaben klettern. Angeblich soll es sogar nachts relativ voll sein, hat uns die Dame im Museumsshop erzählt. 😉

Nachmittags empfehle ich euch einen Besuch von „de Negen Straatjes“ (Wolvenstraat 9, 1016 EM Amsterdam). Das niedliche Viertel liegt im Herzen der historischen Grachten in der Nähe des Anne-Frank Hauses. „Die Neun Straßen“, wie das Viertel übersetzt heißt,  kreuzen die großen Kanäle der Stadt zwischen der Leidsestraat und dem Jordaan-Viertel. Neben vielen niedlichen Cafés gibt es vor allem Boutiquen und coole Vintage Shops zu entdecken.

Während unseres Besuchs Anfang März waren die Grachten in den Negen Straatjes zugefroren, sodass wir ein besonderes Spektakel mit anschauen konnten: zahlreiche Amsterdamer, die Ihre Schlittschuhe, Schlitten und Eishockey-Schläger aus dem Keller geholt hatten und die Kanäle unsicher machten – ein Bild für die Götter sage ich euch. (Aus Sicherheitsgründen solltet ihr aber niemals auf die Grachten gehen, dass Risiko einzubrechen ist viel höher als man denkt und leider haben wir miterlebt, wie ein Mann eingestürzt ist und schon 2mn später Erwachsene mit kleinen Kindern direkt neben der Stelle weitergespielt haben.)

Ein Wochenendtrip nach Amsterdam lohnt sich immer, ich hoffe diese Bilder machen euch auch Lust auf einen spontanen Trip in die niederländische Hauptstadt:

Seit ihr länger in den Niederlanden? Schaut unbedingt meine Blogposts zu Den Haag und Rotterdam an. Als Hoteltipp kann ich zudem das Blooming Hotel in Bergen geben, uns hat es dort sehr gut gefallen.

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