ICELAND I: velkominn til Íslands!

Island liegt etwas unterhalb des Polarkreises und hat eine Fläche von 103.000 km², insgesamt gibt es ca. 330.000 Einwohner, was z.B. der dreimaligen Größe meiner Heimatstadt entspricht. Durch die Lage auf dem Mittelatlantischen Rücken (eine 20.000 lange Öffnung im Meeresboden) besteht auf Island die Besonderheit, dass man sich auf zwei Kontinentalplatten bewegen kann – wovon ich auf jeden Fall berichten werde, denn wir haben vor genau über diesen Graben zu gehen! Außerdem gibt es auf Island Vulkane, Gletscher, Naturwunder und natürlich Trolle und Elfen. Ich bin sehr gespannt, wer uns begegnen wird und freue mich euch von unserer Reise zu berichten. Gerade sind wir gelandet und stürzen uns nun in das Abenteuer Island. 🙂

Nach Island kommt man am einfachsten mit dem Flugzeug, wir sind von Hamburg non-Stop mit Icelandair nach Reykjavik geflogen, aber auch z.B. Eurowings und die isländische Billig-Airline WOW (ab Berlin) fliegen Island täglich an.

Unser Flug mit Icelandair ist sehr komfortabel gewesen, denn es gab Bordentertainment (nur auf GB), was ich sonst noch nie auf einem Kontinentalflug hatte, viel Beinfreiheit und kostenfreie Services. Zudem dauert der Flug nur ca. 3 Std., was aufgrund der zweistündigen Zeitverschiebung sozusagen nur eine Stunde reinen Zeitverlust durch den Flug bedeutet. Icelandair wirbt vor allem mit dem Service auf Island kostenfreie Stopover auf dem Weg in die USA und Canada einzulegen, was ich eine super Idee finde, denn zum einen teilt sich die extrem lange Flugzeit, zum anderen erlebt man auf dem Weg bereits so viel, wie andere im ganzen Urlaub nicht. Für uns heißt es aber diesmal „nur“ Island und das eine ganze Woche lang. Wer schauen möchte, was Stop-Over-Touristen so erleben, der kann bei Instagram unter den Hashtags #mystopover und #mystopovericeland schauen, hier sind fantastische Bilder dabei.

Einmal angekommen begrüßt der Flughafen Keflavik mit viel Imagewerbung und einem großen Duty-Free-Shop direkt am Gepäckband. (Keine schlechte Idee!) Da Alkohol und eigentlich alles auf Island wahnsinnig teuer ist, kaufen vor allem die Isländer hier ein und für uns sind die Preise immer noch horrende.

Draußen vor dem Flughafengebäude begrüßt einen die isländische Flagge, ein rotes Kreuz mit weißer Umrandung auf blauem Hintergrund. Diese symbolisiert übrigens genau das, was das kleine Land ganz oben im Norden ausmacht: Das Rot steht für Feuer und Vulkane, das Weiß für Schnee und Gletscher und das Blau bezieht sich auf den Himmel und die Weite.

Uns hat zudem, trotz einer sieben Tage Regenprognose, Sonnenschein und ein großer Regenbogen begrüßt, was auch nach einem langen Tag, direkt ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Mit dem Mietwagen braucht man ca. 45mn vom Flughafen ins Zentrum von Reykjavik und auf dem Weg merkt man direkt, was Island ausmacht: Weite Natur, Einsamkeit und viel Grün. Neben dem Mietwagen gibt es verschiedenen Busanbieter, die einen Transfer anbieten und so auch Touristen ohne Auto in die Stadt bringen, wobei man auf Island ohne Auto definitiv nur sehr wenig sieht und viel verpasst.

Wir haben wie immer bei Sunny Cars reserviert und problemlos ein Auto bei Avis abgeholt. Leider wurde uns auch diesmal, trotz der 100% Schadensabdeckung ohne Selbstbeteiligung, die man bei Sunny Cars hat, versucht eine Zusatzversicherung auf zu quatschen. Das tut mir immer für die ahnungslosen Touristen leid, die für teures Geld diese Leistung doppelt buchen, aber so machen lokale Anbieter wohl ihr Geld.

Einmal in Reykjavik angekommen haben wir kurz in unserem Hotel, dem Arctic Comfort Hotel, eingecheckt und uns dann auf den Weg in die Stadt gemacht. Da es Sonntag und zudem bereits nach 18h00 gewesen ist, hatte leider bereits viel geschlossen, aber wir haben den Abend genutzt um uns bereits die Hallgrímskirkja, eines der Wahrzeichen der Stadt und zudem eine wunderschöne Kirche anzusehen. Wer möchte kann zudem mit dem Fahrstuhl auf den Turm fahren und den Blick über die Stadt genießen. Mit 74,5m ist Hallgrímskirkja sogar das zweithöchste Gebäude Islands. Auf dem Platz vor der Kirche befindet sich zudem ein Denkmal des isländischen Entdeckers Leif Erikson, sodass vor allem bei Sonnenuntergang tolle Bilder auf dem Vorplatz entstehen.

Zur Reisevorbereitung habe ich übrigens das fantastische Buch „Wo Elfen noch helfen“ gelesen, welches ich euch wärmstens empfehlen kann, da es mit viel Humor und kleinen Anekdoten alles wichtige für den Island Aufenthalt vermittelt und dabei nicht so öde, wie ein Reiseführer ist..

 

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2 Gedanken zu “ICELAND I: velkominn til Íslands!

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