FLORIDA ROADTRIP XIII: Fazit

Wir sind in 16 Tagen rund 1.500km durch Südflorida, den Sunshine State gefahren und es war einfach fantastisch. Wir haben uns für unsere Flitterwochen etwas besonderes gewünscht, etwas was wir bisher noch nicht erlebt haben und genau das war es. Wir wollten nicht (obwohl es auch toll ist!) zwei Wochen auf den Malediven oder Seychellen am Strand liegen, sondern viele Eindrücke sammeln und Neues entdecken. Was uns an Florida besonders gefallen hat, was uns überrascht hat und einige Eigenarten, habe ich euch heute zum Abschluss der Blogpost-Reihe aufgeschrieben, vielleicht ist für euch ja noch der ein oder andere Tipp dabei.

Einreise / Visa / ESTA: Vor der Anreise habe ich mir echt Sorgen gemacht, da ich Blogposts und Berichte gelesen hatte und irgendwie Angst da war, dass wir etwas falsch machen, uns Unterlagen fehlen o.ä. . Die Anreisekontrollen waren dann aber dafür super unkompliziert. Wir mussten nicht warten, konnten sofort zu einem der Einreiseschalter gehen und die Dame dort hat lediglich unsere Pässe kontrolliert, Fingerabdrücke genommen und gefragt, warum wir einreisen und wie viel Geld wir dabei haben. Sorge also ganz umsonst. 😉

Gleiches gilt für die Rückreise nach Deutschland, ich  habe mich etwas Sorgen wegen dem Zoll gemacht, auch wenn wir gar nicht über der Freimenge lagen dank Outlets, aber in Hannover hatte der rote Ausgang nicht einmal geöffnet und am grünen stand auch kein Zöllner.

Hotels: Unsere Hotels bzw. Zimmer haben in Florida einen gewissen Standard gehabt, trotz teils sehr günstiger Übernachtungspreise. So gab es immer einen Pool, Wifi, Klimaanlage, einen Kühlschrank und oft zudem auch Mikrowelle, Wasserkocher + Instantkaffee, sowie außerhalb von Miami kostenfreie Parkplätze. Was dagegen in jedem Hotel ein kleines Drama gewesen ist; die Dusche. In keinem Hotel gab es eine Brause, sondern immer nur Wasser von oben und dazu auch noch mit sehr wenig Druck. Ich weiß echt nicht, wie die Amerikaner damit klarkommen. 😉

Tanken: Beim ersten Tanken auf der Rückfahrt aus Key West haben wir uns etwas blamiert, denn in Florida zahlt man erst und tankt dann. Dazu muss man in der Tankstelle auch genau angeben, wie viele Gallonen man nachfüllen möchte. Wir wussten es nicht und haben beim ersten Mal für ca. 25$ getankt. Später in Orlando war es deutlich günstiger und wir konnten für 17$ voll tanken. Benzin ist in Florida super günstig!

Auto fahren: Etwas, wo wir Deutschen dem Rest der Welt voraus sind, ist definitiv das nicht vorhandene Tempolimit. Auf den Autobahnen in Florida sind max. 75 mph erlaubt, also ca. 140km, das kann manchmal ganz schön nervig sein. Dafür gibt es vor allem bei den Stadtautobahnen oft Spuren nur für LKWs, sodass diese nicht die linke bzw. mittlere Spur verstopfen. Super praktisch ist zudem auch die Regel, dass man an roten Ampeln trotzdem rechts abbiegen darf. Das sollte es bei uns auch geben. 😉

Refill Drinks: In Florida gibt es so gut wie überall Getränkeautomaten, an denen man nach Kauf eines Bechers, so oft man möchte, nachfüllen kann. Warum manche trotzdem die Größe Maxi bestellen, obwohl man „S“ genauso oft nachfüllen kann, hat sich mir leider nicht erschlossen. An den Füllautomaten gibt es dann nicht nur Cola light, sondern Cola light Zitrone/Himbeere/Maracuja/Orange/… – die Auswahl ist schier unendlich. Nur leider haben die Getränke aus diesen Automaten super stark nach Chlor geschmeckt. Nicht besser war es mit Cola light aus dem Supermarkt, die schmeckt leider süßer als normale Cola bei uns in Deutschland.

Supermarkt: In Miami Beach waren wir zuerst in einem kleinen Supermarkt, der relativ teuer war, z.B. 3$ für 1l Wasser und 6$ für einen abgepackten Salat. In Fort Myers waren wir dann schließlich zum ersten Mal im Walmart; gleich 1,5 Stunden. Gekauft haben wir nicht viel, denn die Auswahl ist so groß, dass man sich kaum entscheiden kann, bzw. auch gar alles verarbeiten kann. Es gibt einfach alles, in 50 verschiedenen Größen, Sorten oder Geschmacksrichtungen. Zudem verfügen (auch die kleinen) Supermärkte über große Medikamentenabteilungen, so konnten wir z.B. 500x Ibuprofen für 4$ kaufen. Ziemlich witzig sind auch so kleine Elektromobile mit denen Ältere und übergewichtige Personen durch den Markt fahren. Wirklich unnötig fanden wir das Verpacken an der Kasse, eine Mitarbeiterin verräumt das Gekaufte direkt und nutzt z.B. pro Flasche Cola light eine neue Tüte, sodass man den Laden mit 10-20 (!) Plastiktüten verlässt.

Zum Abschluss habe ich noch ein kleines Best-Of Florida Roadtrip für euch:

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