Olá Lisboa!

Wie im Flug sind unserer ersten Tage in Lissabon verflogen, wir sind bereits vor drei Tagen angekommen und haben schon einiges erlebt. Lissabon ist wahnsinnig vielfältig, pulsiv und vom einen zum anderen Stadtteil komplett unterschiedlich. Ich freu mich unglaublich auf die nächsten fünf Tage und werde euch nun berichten, was wir an Tag 1 + 2 bereits erlebt haben.

ANREISE: Wir sind von Bremen aus mit Ryanair geflogen und der Flug dauerte ca. 3 Stunden. Da Lissabon eine Stunde zeitlich zurück liegt, sind nur zwei Stunden vergangen und wir haben die Uhr auf -1 Stunde gestellt.

Einmal angekommen liegt der Flughafen verkehrsgünstig nur 7km im Nordosten der Stadt und man kommt sehr günstig mit der Metro direkt in die Stadt. Alternativ gibt es auch einen Flughafenbus.

Wir haben uns für die Metro entschieden: Die rote Linie (die vier Metro-Linien haben keine Nummern, sondern Farben) fährt ab Flughafen in ca. 20mn ins Zentrum und die einfache Fahrt (max. 1 Std.) kostet nur 1,40€. Man kauft am Ticketautomaten dafür eine Karte (Viva vagem), die wieder aufladbar ist für 0,50€ und kann dann einzelne Fahrten oder ein Tagesticket auf die Karte buchen.

Wir hatten das Glück, dass unser Hotel an der Endstation „São Sebastião“ liegt und wir nicht umsteigen mussten. Angeschlossen an die Station gibt es zudem auch gleich noch ein großes Einkaufszentrum, dasEl Corte Inglés

Am ersten Tag haben wir nach dem Check-in in unser Hotel bloß noch einen kleinen Spaziergang zum Einkaufszentrum gemacht, uns etwas unser Viertel angesehen und dabei einen ziemlich coolen Burgerladen entdeckt. Ich habe schon davon gehört, dass man vor besonders edelen oder bekannten Restaurants warten muss, aber vor einem Burgerladen? Umso überraschter waren wir, als wir hineinkamen und die Kellnerin uns eine Warteliste zeigte (5 Tische, ca. 20mn Wartezeit). 😉 Da wir uns nicht auskannten, es bereits 21h war und wir im Zweifel lieber dort essen, wo es alle gut finden, als anders rum, haben wir solange gewartet. Und was soll ich sagen, es hat sich natürlich gelohnt!

Deswegen habe ich den ultimativen Burgerladen-Geheimtipp für euch: Ground Burger – das Essen kam schnell, alles war frisch und 100% Black Angus. Wir werden in den nächsten Tagen auf jeden Fall noch einmal hingehen.

TAG 2: Ganz ungewohnt für mich, haben wir uns nicht direkt auf Lissabons Straßen gestürzt und versucht möglichst viel zu sehen, sondern waren am Hotelpool. Um 13h30 hatte ich dann aber doch Angst, dass wir es nicht schaffen in den acht Tagen alles zu sehen, sodass wir uns auf in die Stadt gemacht haben.

Unser Weg hat uns zuerst zum Metroausstieg „Martim Moniz“ geführt. Dort sind wir in eines von Lissabons Wahrzeichen, den kleinen Straßenbahnen bzw. Trams umgestiegen. Die hölzerne Straßenbahn gehört hier genauso zum Verkehr, wie zahlreiche rasende Tuck Tucks, die Touristen hin und her fahren. Die beliebtesten Trams sind Nr. 28 und Nr. 12, sie fahren in der Altstadt den Berg rauf und runter und es ist wirklich beeindruckend, wie sie das meistern. Leider ist die Bahn kein Geheimtipp und die kleinen Wagons sind brechend voll.

Wir sind mit der Nr. 12 bis zur Station „Largo das Portas do Sol“ gefahren, dort hat man einen wunderschönen Blick auf den Tejo und den Stadtteil „Baixa“. Von da gelangt man auch auf direktem Weg bergauf zum Castelo de São Jorge – einem der Highlights von Lissabon.

Die Festung liegt auf einem 110m hohen Hügel und ein Besuch lohnt sich wirklich! Wir haben kurz überlegt, da der Eintritt mit 8,50€ wirklich hoch ist, aber der Ausblick, die schönen Gärten und Terrassen, sowie die Festung selbst waren wirklich toll. Wir haben uns ca. 1.5 Stunden aufgehalten; ganz am Ende haben wir sogar noch zwei Pfaue gesehen, die dort frei leben und zwischen den Besuchern umhergelaufen sind. Im Ticketbüro bekommt man einen sehr ausführlichen Plan in deutsch mit vielen Erklärungen, den ihr euch auf jeden Fall mitnehmen solltet.

Danach ging es für uns noch weiter in die Altstadt zum São Vincente de Fora. Das alte Lissabon unterscheidet sich wirklich krass von anderen Vierteln, es gibt nur enge steile kopfsteingepflasterte Gassen, die kleinen Trams, Tuck Tucks, wahnsinnig viele Touristen und dazwischen wunderschöne Häuser direkt neben Ruinen. Aber zurück zu St. Vinzenz, man erkennt sie schon von weitem an ihren weißen Türmen und sie ist von außen wunderschön anzusehen. Bereits vom Aussichtspunkt am „Largo das Portas do Sol“ konnte man die Kirche gut sehen und ich wollte sie unbedingt noch von näher anschauen. Wenn man dann links an der Kirche vorbei die Straßen hinunter läuft, kommt man zum Panteão National. Man erkennt es sofort an der großen weißen Kuppel und der ebenfalls leuchtenden weißen Farbe.

Als Tipp für den Ausflug in diesen Bereich von Lissabon kann ich euch zwei Dinge nennen: Gutes Schuhwerk und viel Wasser! Durch das Kopfsteinpflaster ist es super anstrengend zu laufen und Flip Flops waren definitiv nicht die richtige Wahl, zudem ist es im August wahnsinnig warm. Wir hatten gegen 16h noch 34Grad und dementsprechend ist es anstrengend steil bergauf zu laufen. Die kleinen Straßenläden haben sich drauf eingerichtet und verkaufen Wasser, allerdings zu sehr teuren Preisen.

Anbei noch einige Bilder unserer ersten zwei Tage in Lissabon, seid gespannt auf mehr!

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4 Gedanken zu “Olá Lisboa!

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