Reisetipps Mykonos

Weiße kleine Häuschen mit blauen Dächern, Windmühlen, kristallklares Wasser und Entspannung pur – so habe ich mir unseren Urlaub auf Mykonos vorgestellt und was soll ich sagen, genauso war es. Heute habe ich es nun neben dem ganzen Babystress geschafft euch unseren Reisebericht zu unserem Urlaub Anfang Juni aufzuschreiben. Ich hoffe ihr seid genau verliebt wie wir in die Insel:

Anreise & Fortbewegung: Wir sind mit Ryanair von Frankfurt direkt nach Mykonos geflogen, aber auch einige andere Anbieter fliegen die griechische Insel direkt oder mit 1x umsteigen von Deutschland an. Einmal angekommen ist der Flughafen ziemlich klein und alles geht dementsprechend schnell. Wir haben in der Ankunftshalle unseren reservierten Mietwagen abgeholt, der auch direkt vor der Tür geparkt war und konnten dann unkompliziert zum Hotel fahren. Grundsätzlich würde ich euch auf jeden Fall empfehlen ein Auto, Quad oder einen Roller zu mieten, da ihr sonst auf der Insel nur schwer von A nach B kommt. Auch wenn Mykonos nur 15km lang und 10km breit ist, dauert es durch die hügelige Landschaft relativ lang von einem zum anderen Ort und der Linienbus fährt nicht sehr häufig. Wir haben uns für ein Auto entschieden, da wir so direkt unser Gepäck transportieren konnten, alternativ könnt ihr aber auch mit dem Taxi zum Hotel fahren und euch später an fast jeder Ecke einen Roller mieten.

Hotel: Wir haben im Agnandi Cielo übernachtet. Der kleine Ort Tourlos in dem die Anlage liegt, befindet sich 500m oberhalb des neuen Hafens von Mykonos, sodass meinen fantastischen Blick auf Mykonos-Stadt und die davorliegende Bucht hat. Die 500 Höhenmeter geht es allerdings sehr steil hinauf, sodass ich bei der ersten Auffahrt etwas Angst hatte, ob unser Mietwagen das auch schafft. Anstatt in Hotelzimmern übernachtet man in kleinen Villen mit Klimaanlage, Küche, Parkplatz und Meerblick-Terrasse Der Pool mit großer Sonnenterasse ist so gebaut, dass man den phänomenalen Ausblick den ganzen Tag genießen kann. Während unseres Aufenthalts war es nie überfüllt, zwei Tage hatten wir sogar den kompletten Pool für uns alleine. Oberhalb des Pools befinden sich Sitzmöglichkeiten und man kann tagsüber etwas zum Lunch, sowie Getränke bestellen. Wir haben uns während der 7 Tage super wohl gefühlt und wären sehr gerne noch länger geblieben.

Essen: Wir essen sehr gerne griechisch und haben etwas blauäugig sehr viele Restaurants mit Gyros und Suflaki erwartet, tatsächlich gab es allerdings zumindest in den Restaurants an der Promenade in Mykonos-Stadt eher Fischdelikatessen. Über Tripadvisor haben wir dann gelegen in den kleinen verwinkelten Gassen der Stadt das Restaurant Suflaki Story gefunden. Hier haben wir das leckerste Gyros unseres Lebens gegessen und ich kann euch einen Besuch nur empfehlen! Für eine riesige Platte für zwei Personen seid ihr mit ca. 30€ dabei. Wer lieber mit Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang speist, dem empfehle ich Kavos Fish Traverna an der Promenade der Hauptstadt. Auch hier war es preislich mit 13,00€ pro Teller absolut in Ordnung, sehr lecker und die Kellner sprachen sogar teilweise deutsch.

Sehenswürdigkeiten: Mykonos ist klein – dementsprechend solltet ihr kein großes Sightseeing-Programm erwarten. Wahrzeichen der ägäischen Insel sind die vielen Windmühlen, von denen fünf oberhalb von Mykonos-Stadt der Stadtsilhouette ein super schönes Bild geben (Windmühlen von Kato Mili, Mykonos-Stadt). Direkt darunter liegt das Hafenviertel mit seinen keinen Gassen, welches als Klein Venedig bezeichnet wird. Ebenfalls sehr schön ist der alte Leuchtturm von Armenistis (Ort: Faros Armenistis), der auf einem der höchsten Punkt der Insel liegt und Ausblick auf die angrenzenden Insel und hohen Steinklippen gibt. Wir hätten den Ausblick den ganzen Tag genießen können!

 

Strände: Wir waren zum Entspannen auf der Insel und genau das lässt sich an einem der unzähligen Strände bestens praktizieren. Insgesamt waren wir an drei Stränden. Dem Kalo Livadi Beach, der auf der östlichen Seite der Insel unterhalb des Ortes Ano Mare in einer großen Bucht liegt. Hier gab es kristallklares Wasser, welches angenehm abgefallen ist, sodass es nicht sofort tief war. Der Sand bestand allerdings fast nur als kleinen Steinen, sodass es ohne Sonnenliege nicht ganz so bequem war. Ein weiterer Nachteil war leider, dass der Strand auch von den Ausflugsbussen der Kreuzfahrtschiffe angefahren wurde und im Abstand von 30mn ständig neue Touristengruppen kurz zum Baden kamen und danach direkt wieder weiter gefahren sind. Danach haben wir den Kalafatis Beach erkundet, hier hat es uns am besten gefallen und wir haben ihn im Anschluss öfters angefahren. Der Strand besteht überwiegend aus großen Beachclubs mit Sonnenliegen (1. Reihe 25€, 2. Reihe 20€ und 3. Reihe 15€ während unseres Besuchs), dafür konnte man den ganzen Tag eine bequeme Sonnenliege, Service am Platz und Services wie Toiletten nutzen. Das Wasser in dieser Bucht ist ebenfalls absolut klar und der Ausblick wunderschön. Einen Zusatzpunkt bekommt der Strand, weil man vor Ort auch noch Wasseraktivitäten wie Bananaboat, Jetski und SUP machen kann. Mein Mann wollte seit Jahren unbedingt einmal Jetski fahren und hat sich diesen Wunsch hier erfüllt. (15mn =60€) Ich bin die ersten 5mn auch mitgefahren, fand es aber etwas unheimlich. Am letzten Tag haben wir uns noch den angeblichen Hotspot der Strände von Mykonos angesehen, den Paradise Beach. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen Strand, sondern eher eine Partylocation mit kleinen Hütten, Gemeinschaftsduschen + Strand. Der Strand war super überfüllt, es lief laute Musik und das Wasser roch etwas modrig und war definitiv nicht so klar wie an den anderen Stränden. Fazit: Wer zum Entspannen vor Ort ist, sollte sich lieber an die ruhigen Strände legen und die Leute am Paradise Beach Party machen lassen, wir sind auf jeden Fall nach 2 Stunden lieber wieder nach Kalafatis gefahren.

Ausflugsmöglichkeiten: Von Mykonos fahren täglich mehrere Fähren zu den Nachbarinseln Delos (Antike Ruinenstadt, bestens  für einen Tagesausflug geeignet), Naxos, Paros oder auch nach Santorini und in die griechische Hauptstadt Athen. Wir sind am Ende unserer Woche mit der Super Fast Ferry genau zu letzterer aufgebrochen und ich gebe euch in meinem nächsten Post ein paar Einblicke in die historische Altstadt von Athen.

Zum Abschluss hier noch ein paar wunderschöne Bilder:

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