Kroatien Roadtrip mit dem Auto

Im Sommer 2021 wollten wir endlich wieder richtig viel Sonne und Strand erleben und trotzdem flexibel auf Reisewarnungen reagieren können. Deswegen haben wir uns für eine Reise mit dem Auto nach Kroatien entschieden. Wer uns kennt, weiß, dass wir immer möglich viel sehen wollen und ungerne nur an einem Ort sind, deswegen ist ein Roadtrip mit mehreren Stopps für uns perfekt.

Heute zeige ich euch unsere Reiseroute und was wir alles entdeckt haben – kommt mit auf unsere 3.500 Kilometer Reise einmal quer durch Kroatien!

Einreise & Anreise:

Für Kroatien ist eine Einreiseanmeldung erforderlich (inkl. Angaben für die miteisenden Kinder), die man vor Einreise ausfüllt und am Grenzübergang vorzeigt, zudem müssen Erwachsene ein digitales Covid-Impfzertifikat vorzeigen.

Wir sind über Slowenien eingereist und haben einen sehr weit im Westen gelegenen Grenzübergang gewählt, gerade im Sommer gab es teils lange Staus an der Grenze, vor allem in Richtung Zagreb. Wir hatten tatsächlich nur ein Auto und ein Motorrad vor uns.

1. Etappe: Insel Krk

Unsere erste Unterkunft war das Hotel Magal auf der Insel Krk an der nördlichen Adria, es gehört zu einem Resort mit Campingplatz und Cottages, sowie Restaurants und hatte auf dem Gelände auch einen Pool. Der perfekte Urlaubsstart für uns!

Wir haben auf Krk vor allem das gute Wetter genossen, die Strandpromenade erkundet und sind einen Tag in die Solinenbucht gefahren. Hier gibt es besonderen Heilschlamm, mit dem man sich einreiben kann, ihn auf der Haut trocknen lässt und dann im Meer abreibt. Eine ziemlich lustige, aber auch schmierige Angelegenheit.

Weitere Highlights auf Krk sind die Tropfsteinhöhle Biserujks Spilja und das (nicht mehr ganz so geheime) Lost Place Luxushotel Haludovo Palace Hotel.

2. Etappe: Zadar

Nachdem wir uns etwas akklimatisiert hatten, ging es für uns weiter an die östliche Adria nach Zadar. Da die Gespanschaft Zadar zu dem Zeitpunkt Risikogebiet war,  haben wir uns nur für einen Tagesbesuch entschieden und sind abends weitergefahren nach Split.

Zadar ist vor allem für seine Meeresorgel bekannt, die an der Spitze der Promenade liegt. Nehmt euch die Zeit und setzt euch auf die Stufen und lauscht den Wellen – einfach traumhaft.   

Bis man die Meeresorgel erreicht, spaziert man durch alten Ruinen der römischen und venezianischen Altstadt. Um es vorweg zu nehmen, uns hat es hier viel besser gefallen als in der Altstadt von Split. Dort war es viel zu voll, ein Lavendel- oder Honigstand neben dem nächsten und Menschenmassen, die sich durch die engen Gassen schieben. Besonders schön war auch die Kirche St. Donatus.

3. Etappe Split

Wir waren danach fünf Nächte im Rooms Oasis Life in Split in Dalmatien. Das kleine Hotel liegt ruhig in einem Wohngebiet und ist trotzdem nur 500m vom berühmten Žnjan Beach entfernt. Hier waren wir direkt am ersten Abend um den wunderschönen Sonnenuntergang zu genießen.

Split ist vor allem für seine Altstadt und den festungsähnlichen Diokletianpalastes im Zentrum, der im 4. Jahrhundert vom römischen Kaiser Diokletian errichtet wurde, bekannt. Der ganze Palast besteht heute aus verwinkelten Gassen, in denen sich kleine Geschäfte, Souvenirshops und Restaurants befinden.

Wie oben schon geschrieben, war es uns einfach viel zu voll, was aber sicher auch daran lag, dass wir in den Abendstunden dort waren, da tagsüber bis zu 38°C waren.

Gut gefallen hat uns die Uferpromenade am Hafen, die mit hunderten Palmen bepflanzt ist und der Aussichtspunkt Marjan. Er befindet sich direkt neben der Terrasse des Vidilica Cafés auf Mitte des Berges und bietet einen traumhafter Blick auf den Hafen, den Palast und den Kirchturm.

4. Etappe Dubrovnik

Als letzte Stadt, bevor es für uns in den Nationalpark ging, stand Dubrovnik auf dem Program. Als einer der Games of Thrones Drehorte und durch seine Bekanntheit als Städtereiseziel, hatten wir richtig Vorfreunde und haben einiges erwartet.

Die Anreise nach Dubrovnik erfolgt, wie viele gar nicht wissen, über Bosnien Herzegowina, denn der ca. 20km lange Neum-Korridor trennt Dubrovnik vom Rest Kroatiens. Man reist somit kurz aus und nach ca. 20mn wieder ein. Da Tanken in Bosnien nur halb so teuer ist, empfehle ich euch unbedingt einen Tankstop einzulegen und auch Zeit für die Grenz- und Coronakontrollen einzuplanen.

Unsere Unterkunft in Dubrovnik kann ich nicht nennen, da sie einfach nur schlecht war. Wir sind nach einer Nacht verfrüht abgereist. Gelohnt hat sich einzig der Sonnenuntergang.

Das hat aber unserem Blick auf Dubrovnik nicht geschadet, denn wir fanden die Stadt wundervoll. Wir sind morgens mit einem Gang über die rund 2km lange alte Stadtmauer gestartet. Es gibt mehrere Aufstiegspunkte und schon dieser hatte es bei knapp 40°C und mit Kleinkind in der Kraxe über enge Stufen ganz schön in sich. Wir sind daher nur 3/4 der Mauer oben um die Stadt gelaufen und haben ab dem Hafen die Altstadt von unten erkundet und die Gassen auf uns wirken lassen.

Von Bekannten wissen wir, wie voll Dubrovnik sein kann, sodass wir durch Corona wirklich einen Vorteil hatten, da internationale Touristen fast vollkommen fehlten.

Nach der Altstadttour ging es für uns mittags mit dem Cable Car hoch zum Aussichtspunkt über die Stradt und vor allem mit Blick auf die markante Altstadt.

Danach haben wir den frühen Abend noch am Strand Sveti Jakov Beach, der sich nur unweit von der Altstadt entfernt befindet, ausklingen lassen. Aus der Altstadt gibt es sogar Shuttleboote zum Strand, wir sind aber mit dem Auto gefahren. Wichtig zu wissen, die Bucht erreicht ihr nur über eine steile Treppe direkt hinter der Kirche. Es sind ca. 160 Stufen und vor allem der Rückweg hat es echt in sich.

Bevor uns für uns weiter an die Plitvicer Seen ging, haben wir noch einen richtigen Abstecher nach Bosnien Herzegowina gemacht und uns die Kravica Wasserfälle und die Stadt Mostar angesehen.

5. Etappe: Plitvicer seen

Aus dem Süden ging es für uns auf dem Rückweg zu den Plitvicer Seen, einem Nationalpark in der Nähe von zgreb. Die Plitvicer Seen sind ein 295 km² großes Waldschutzgebiet und für seine Seen bekannt, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind.

Wir waren etwas spät dran mit dem Ticketkauf und „mussten“ daher um 8h00 morgens in den Park gehen, da es keine anderen freien Uhrzeiten mehr gab. Das war aber tatsächlich ein großer Vorteil, den wir haben den Park ruhig, leer und beim Aufwachen entdeckt, was eine ganz besondere Stimmung war und den Tag zu etwas besonderem gemacht hat. Mit Leon und Kraxe haben wir uns für Pfad B entschieden und sind nach ca. 4 Stunden mit dem Boot und einen kleinen Bahn zurück zum Eingang gefahen (im Eintritt enthalten).

Für uns war der Sommerurlaub die perfekte Mischung auf Kultur, Natur und Pool und wir würden es immer wieser so machen.

Hier seht ihr noch einmal unsere komplette Route:

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