München: a mords Gaudi!

Gerade zurück aus München und auf dem Sprung nach Lissabon, möchte ich euch direkt berichten, was wir wo erlebt haben, euch einige Tipps geben und natürlich meine Münchner-Highlights aufzählen. Schon zum Anfang unserer Beziehung haben wir uns vorgenommen nach München zu reisen, da wir beide noch nie dort waren. Bis jetzt hatte es leider nie geklappt und umso mehr haben wir uns gefreut, diesen Sommer endlich zu fahren. Und was soll ich sagen; es war wirklich toll! Aber lest selbst:

ANREISE: Für uns hieß es einmal ans andere Ende von Deutschland, >600km Distanz bis nach München. Wir haben uns deswegen dafür entschieden mit der Bahn zu fahren, die Fahrt dauerte ca. 5 Stunden und war alles in allem angenehm. Die Tickets haben wir relativ früh online gebucht und gerade einmal 92€ für 2 Personen für Hin- und Rückfahrt bezahlt.

Einmal in München angekommen, wurde uns die CityTourCard München empfohlen; eigentlich bin ich kein Freund dieser Touri-Tickets, da sie meistens teurer als normale Tagestickets sind und sich nur lohnen, wenn man die mit der Karten verbundenen Ermäßigungen für Museen etc. auch wirklich nutzt. Diesmal hat es sich aber gerechnet, wie haben für 4 Tage und 2 Personen 40€ gezahlt. Da der Mann unbedingt zur Allianz-Arena wollte wäre allein diese Fahrt + ein Ticket für die Zonen 1+2 schon teurer gewesen.

UNTERWEGS IN MÜNCHEN: Generell muss ich sagen, dass man sich mit den einzelnen Linien jeweils gut zu recht finden konnte in München, aber die Wechsel von der U-Bahn in die Tram bzw. den Bus verwirrend waren. Die Linien waren nicht gut ausgeschildert und am nervigsten waren die Baustellen. Vielleicht lag es an Zeitpunkt der Reise, auf jeden Fall gab es zig Routenänderungen bzw. manche Trams sind einfach nicht gefahren – das hat man leider immer erst gemerkt, wenn man schon am suchen war.

Unser HOTEL war das Motel One München Süd. Alle Informationen findet ihr wie immer im gesonderten Hotelpost.

UNSERE HIGHLIGHTS IN MÜNCHEN:

– Frauenkirche: Die zwei Türme der Doppelfassade mit ihren grünen Welschen Hauben sind sehr beeindruckend und auch innen ist die Kirche sehr schön. Leider war bei unserem Besuch einer der Türme verhüllt.

– Englischer Gaten: Bei schönem Wetter ein absolutes Muss! Wir hatten eine Decke dabei und waren zweimal im Englischen Garten. Am Anreisetag sind wir bis zum Chinesischen Turm mit dem Bus gefahren und von dort in den Garten. Ich fand es unglaublich, was dort los war. Am Turm ist auch der zweitgrößte Biergarten in München zu finden, der Platz für über 7.000 Personen bietet. Am Abreisetag waren wir dann noch am Isartor bzw. in der Nähe des „Haus der Kunst“ zum Sonnen gewesen. Dort ist die Stelle des Eisbachs, an dem man zahlreiche Surfer findet, die die Wellen nutzen. Von der Brücke genau über den Wellen kann man super zusehen. Übrigens ist der Englische Garten sogar größer als der New York Central Park und erstreckt sich über 5km!

– Olympiapark: Beeindruckend, dass alle Gebäude und Anlagen bereits aus dem Jahr 1972 stammen. Wir hatten davon gelesen, dass man vom Olympia-Berg einen super Ausblick auf die Stadt hat, nachdem ich aber nicht so ganz herausfinden konnte, wie man am besten zum Berg kommt und wie weit man hochlaufen muss, sind wir stattdessen auf den Olympia-Turm gestiegen – bzw. besser mit einem Fahrstuhl, der 7m die Sekunde schafft, gefahren. Der Eintritt kostet 6€ und die haben sich wirklich gelohnt. Man hat einen phänomenalen Blick auf das Station mit seiner schwebenden Zeltdach-Konstruktion, die Allianz-Arena und einen 360° Blick über ganz München.

– Marienplatz: Das Zentrum der Stadt mit vielen Geschäften und Restaurants in der Nähe und der Ausgangspunkt für fast alle unsere Erkundungen. In der Mitte findet sich die Mariensäule, zudem liegt das neue Rathaus direkt am Marienplatz. Die Fassade ist wunderschön und fast 100m lang. Täglich kann man zudem ein Glockenspiel anhören, dafür versammeln sich tausende Touristen auf dem Platz. Wer sich fragt, wo sich das alte Rathaus befindet, dieses liegt ebenfalls am Marienplatz (östlich) und dort befindet sich heute ein Spielzeugmuseum drin.

– Viktualienmarkt: Verlässt man den Marienplatz in Richtung Osten, beginnt rechts der Viktualienmarkt. Es gibt zahlreiche Stände mit Blumen, Deko, Käse und natürlich bayrischem Essen. In der Mitte des Marktes steht ein großer Maibaum mit Erinnerung an das bayrische Reinheitsgebot des Bieres.

Nur kurz angesehen, haben wir uns das Hofbräuhaus, da die Touristen nur so hineingeströmt sind und wir keine Lust hatten hin und her geschoben zu werden. Gleiches gilt für das Schuhbeck Café im Orlandohaus.

Für die Fussballfans unverzichtbar

ALLIANZ ARENA: Während unseres Besuchs hat es leider einen Tag komplett durchgeregnet, da man nichts draußen machen konnte, sind wir zur Allianz-Arena raus gefahren. Es gibt eine direkte U-Bahn Anbindung. Von der Station muss man aber noch gut 20mn zu Fuss gehen (das hatte der Mann nicht recherchiert und mit einem Regenschirm war es sehr feucht ;-)) und kommt dann direkt auf das Gelände des FC Bayerns. Wir haben eine einstündige Stadionführung gemacht und hatten ein Kombiticket, was auch noch für die FC Bayern Erlebniswelt gültig war. (38€ für uns beide!) Die Führung hat uns auf die Tribüne, in den Presseraum, die Kabinen und in den Einlaufgang geführt und war alles in allem ganz nett, auch für nicht Fans.

In der Arena gibt es Platz für 75.000 Menschen und es ist die Spielstätte vom FC Bayern und 1860 München, sodass je nach Spiel die Farben, Bilder und Sponsoren gewechselt werden müssen; ziemlich viel Aufwand und Logistik! Wenn ihr nicht der größte Fan seid, dann rate ich euch nur die Führung zu machen, da die Erlebniswelt nicht besonders spannend ist. Man bekommt Informationen zur zeitgeschichtlichen Entwicklung der Bayern und kann zudem jede jemals gewonnen Trophäe ansehen (und das sind ziemlich viele!)

Wir waren vier Tage in München und ich muss sagen, die Zeit war genau richtig. Wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten und den Besuch wirklich genossen. Vor allem die vielen Biergärten bzw. Restaurants mit Außenbetrieb, das Grün der Gärten und die vielen freundlichen Menschen haben uns sehr gut gefallen. Auch empfehlen können wir die Eisdiele „Der Verrückte Eismacher“ in der Amalienstraße – köstlich!

 

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