aja Resort Grömitz

Vor kurzem waren wir vier Tage an der Ostsee, im aja Resort in Grömitz. Zwei Kolleginnen waren schon einmal dort und haben uns das Hotel empfohlen. Auf der hoteleigenen Website kann man verschiedene Angebote auch inkl. Halbpension buchen, wir haben allerdings über booking.com ein viel günstigeres Angebot gefunden (nur mit Frühstück) und dadurch einiges gespart. Wie es uns im aja Resort gefallen hat, was unser liebster Platz war und was uns wirklich gestört hat, lest ihr in meiner folgenden Hotelreview.

aja Resort Grömitz

LAGE: Grömitz liegt an der Ostsee, in der Lübecker Bucht und man erreicht es gut über die Autobahn. Das aja liegt relativ am Ortseingang und ist einfach zu finden (und kaum zu übersehen). Die Lage ist phänomenal, denn zwischen Meer und Hotel liegt nur die Strandpromenade und der Strand selbst. 🙂 Neben dem Hotel gibt es einen Parkplatz, der war allerdings ausgebucht, sodass wir unser Auto auf einem Ausweichparkplatz abgestellt haben für den Aufenthalt. Der Parkplatz war ca. 400m vom Hotel entfernt und kostenlos. Wenn man sich wohler fühlt, kann man das Auto auch auf dem dortigen abgetrennten Bereich (mit Schranke, ohne Bewachung) des aja für 8€ parken.

HOTEL & CHECK-IN: Vor dem Hotel kann man eine Stunde kostenfrei parken und in Ruhe einchecken. Die Stunde braucht man auch schon fast komplett, da der Check-In wirklich lange gedauert hat. Vor uns war eine riesen Schlange und auch an den anderen Tagen, zu anderen Zeiten war immer viel los. Die Rezeptionistin war sehr freundlich und hat uns auch direkt gefragt, wann wir unser Abendessen möchten. Dank der langen Wartezeit hatte ich mir das Plakat mit dem Hinweis auf die „Date Night“ im Restaurant schon angesehen, den Preis (23€ ohne Getränke) aber für zu teuer empfunden und war natürlich verwirrt über die Frage, da wir ja nur Frühstück gebucht haben. Nachdem wir das angemerkt haben, wurde uns erklärt, dass booking.com-Gäste das Abendessen umsonst haben. Na dann, Danke! Schon die Rezeption war ziemlich stylisch und genau so ging es auch im ganzen Hotel weiter. Vor allem das Design in den Restaurants hat es mir angetan und ich habe mich sehr wohl gefühlt.

Da der Mann ja leider raucht, wollte er nach dem wir uns das Zimmer angesehen hatten unbedingt auf die Terrasse gehen. In der 5ten Etage des Hotels befindet sich ein Buffetrestaurant und eine Bar mit Terrasse und ich muss euch sagen: Wow! Von der Terrasse hat man einen wahnsinnigen Blick auf die Ostsee. Wir fanden es da oben so toll, dass wir jeden Tag dort waren und den Ausblick genossen haben. Leider war die Bar sonst eine echte Schwachstelle des Hotels. Wer öfters ins Vapiano geht, kennt das Prinzip: Man bekommt eine Karte am Eingang, (Es gibt dort tatsächlich einen sehr bemitleidenswerten Mitarbeiter, der von morgens bis nachts hinter einem Counter steht, Karten ausgibt und dabei die ganze Zeit auf den Fahrtstuhl schaut. Der Arme!) bucht den Verzehr komplett darauf und zahlt beim Gehen. Für die Mitarbeiter war also nicht viel zu tun, außer nach dem Wunsch zu fragen und zu servieren. Beim ersten Mal haben wir nach 30mn nachgefragt, wann der Kaffee kommt und das bei 6 Gästen in der gesamten Bar. Leider war es so bei jedem Besuch.

Zum Hotel gehört auch ein direkter Zugang zur Grömitzer Welle, einem Schwimmbad mit Wellenbad. Am zweiten Tag haben wir ausprobiert, was das Bad so hergibt. Vor allem die Wellenanlage war mega, ansonsten ein normales Schwimmbad. Allerdings habe ich mir unter dem „Bademantelgang“ zum Bad einen kurzen Weg vorgestellt und nicht das Durchlaufen von zig Gängen und Treppen. Zudem gab es einen Fitnessraum, den wir sogar an zwei Tagen genutzt haben. Das war der beste Raum, den ich je in einem Hotel hatte. Es gab die neuesten Cardio-Geräte, mehrfach sogar, dazu viele Geräte und einen Freihantelbereich. Die Nutzung hat 3,00€ pro Person gekostet.

ZIMMER: Genau wie das Hotel, waren auch die Zimmer hyper stylisch und farbenfroh eingerichtet. Unser Zimmer hatte weiße, blaue und rote Wände, sowie Möbel. Das Bad war offen und gläsern. Da ich mit meinem Freund (oder besser zukünftigem Ehemann) da war, war dies für uns kein Problem. Trotzdem fand ich vor allem die offene Toilette (deren oben offene Tür auch gleichzeitig die Duschtür war; was wir aber erst am zweiten Tag verstanden haben)  gewöhnungsbedürftig. Der Mann fand den 50Zoll Fernseher übrigens am besten im Zimmer.

FRÜHSTÜCK & ABENDESSEN: Das Frühstück war traumhaft! Große Auswahl und dazu lecker und frisch. Es gab sogar eine Station, wo Omelette nach unseren Wünschen gemacht wurde. Beim Frühstück war auch das Personal viel schneller und hat die Tische prompt abgeräumt. Wenn man Glück hatte, konnte man auch hier einen Tisch mit direktem Meerblick haben, da beim Frühstück freie Platzwahl ist.

Das kostenfreie „Date-Night“-Buffet war für kostenfrei wirklich nett, allerdings eher ein normales Hotelbuffet mit kleinem „live-cooking“. Es gab unter anderem Nudeln in Parmesan geschwenkt und frisch geschnittenen Scheiben vom Rind. Ich habe außerdem zum ersten Mal Kaiserschmarren gegessen. 🙂

Preis: Wir haben 420,00 € für 3 Nächte, mit Frühstück und Kurtaxe bezahlt. Hinzu kamen 15,00€ Grömitzer Welle und 5,00€ Reinigungsgebühr pro Person – Das würden wir nicht noch mal machen, da es sich für den Preis nicht gelohnt hat.

FAZIT: Im Großen und Ganzen hat uns das aja und auch der Ort Grömitz ganz gut gefallen, wir haben uns fest vorgenommen noch einmal wieder zu kommen. Vor allem die Dachterrasse und der tolle Blick, sowie die Lage haben es uns echt angetan. Beim Personal hat man leider gemerkt, dass es viele Saisonkräfte sind, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen waren.

Hier seht ihr ein paar Bilder, die wir während es Aufenthalts gemacht haben:

P.S. Wollt ihr noch etwas lustiges wissen? Ich hatte mich spotan für Grömitz entschieden, weil das iberotel Boltenhagen schon ausgebucht war und ca. 5 Wochen vorher gebucht. Genau einen Monat vorher habe ich dann bei einem Typen, nennen wir ihn S, auf facebook gesehen, dass er genau zum gleichen Zeitpunkt dort ist und das mit großer Freude ankündigt. Unsere Geschichte ist verrückt und schon lange her, trotzdem hatte ich kein großes Interesse S mit seiner Freundin und seinem Sohn im Urlaub zu treffen. Wir wohnen in der gleichen Stadt und haben uns seit ewig nicht gesehen, also bestimmt auch nicht dort, habe ich mir gedacht. Bis zum letzten Tag hat das auch super geklappt: Wir hatten endlich richtiges Strandwetter und haben uns einen Strandkorb gemietet. Wer schon mal in einem Ostseebad war, weiß wie viele Strandkörbe es gibt. Wie groß ist also die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns einen der 500 Strandkörbe aussuchen, vor den nach 15mn sonnen S sich genau mit seiner Freundin legt? Genau, 100%. xD

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