Floating: Auszeit aus dem Alltag?

Wer kennt das nicht: War man im Urlaub noch total entspannt und hat den Stress der Arbeit komplett ausgeblendet, so ist man leider schon nach der ersten Arbeitswoche wieder voll drin. Bei mir ging es diesmal sogar noch schneller, nach einem langen Arbeitstag ging es für mich am zweiten Tag direkt auf die ITB nach Berlin. Die ITB ist die Leitmesse der Reiseindustrie mit über 10.000 Ausstellern und mehr als 150.000 Besuchern – ihr könnt euch also vorstellen wie viel da los war. Gestern, an unserem ersten freien Tag nach dem Urlaub wollten wir uns daher eine kleine Auszeit nehmen und haben Floating ausprobiert. Was das ist, wie wir es fanden und, ob wir nun total entspannt sind, lest ihr im folgenden. 

Was ist Floating? 

Kurz gesagt ist Floating das „Schweben“ in sehr salzhaltigem Wasser. Quasi eine große  Badewanne, in der man sich wie im schwarzen Meer fühlt – schwerelos. In dem Tank, in dem man floatet ist es dunkel und die Temperatur des Wassers ist der Hauttemperatur angepasst, zudem läuft entspannte Musik. Man hat so die Möglichkeit ohne äussere Reize komplett zu entspannen.

Wir haben uns für ein Floating-Studio in Hannover entschieden und einen „Paar Float“ gebucht. In unserem Studio hatten wir dafür einen Raum mit Regenwalddusche, Toilette und dem Tank für uns alleine. Wir konnten Helligkeit und Musik selbstständig regeln und hatten 60mn im Tank.

Bevor man in den Tank steigt, musste man sich abduschen und offene Hautstellen mit Vaseline einreiben, damit es nicht brennt. (Ja, auch eine mini Stelle am Finger, sonst brennt es wirklich ziemlich doll, wie ich direkt beim ersten Wasserkontakt gemerkt habe) Zudem werden Ohropax empfohlen, da man sonst Wasser in die Ohren bekommt.

Erwartet habe ich, dass ich mich absolut entspannt fühle und das Liegen sehr entspannend ist. Gemerkt habe ich, dass es mir wahnsinnig schwer fällt 60mn lang nichts zu tun, ich konnte einfach nicht nur da liegen und hab mich die ganze Zeit gefragt, wann die 60mn wohl vorbei sind. Zudem fand ich das Schweben auf Dauer unangenehm, wenn ich die Augen zu gemacht habe, ist mir leicht schwindelig geworden. Nach ca. 50min. bin ich deswegen verfrüht aufgestanden und aus dem Becken gegangen. Der Mann fand es besser und konnte sich augenscheinlich besser entspannen und hat bis zum Ende mit geschlossenen Augen geschwebt.

Nach dem Floaten konnte man sich in unserm Raum ungestört fertig machen. Allerdings war die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und man ist kaum trocken geworden, obwohl man sich abgetrocknet hat. Zudem musste man zum Haare föhnen nach draußen gehen (ich hab mich wie in der 5ten Klasse gefühlt, als ich meine Haare im Gang geföhnt habe), was für mich nicht zum ungestörten Fertig machen im Privaten gepasst hat.

FAZIT: Für mich hätten 30mn Floating wohl ausgereicht. Ich fand es spannend so etwas einmal auszuprobieren, würde es aber nicht noch mal machen und kann diese Art der Entspannung nur zum Teil weiter empfehlen. Allerdings muss ich sagen, dass meine Haut sich wahnsinnig weich und sehr angenehm anfühlt und ich einen deutlichen Unterschied zu vorher merke.

Wenn ihr andere Tipps habt, wie ihr vom Alltag entspannt, schreibt es mir gerne in die Kommentare.

 

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